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Aus derwesten.de: Lob für Verdienst um die Kunstszene

Auf der kulturellen Landkarte setzt die Kunst- und Kulturinitiative (Kuki) für Sprockhövel nachhaltige Akzente.

Deshalb erhielt die Kuki nun im Landgasthof „Auf dem Brink“ den CDU-Kulturpreis überreicht, der alle zwei Jahre verliehen wird. An die 40 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur nahmen an Ehrung teil. Die Preisübergabe nahmen CDU-Stadtverbandsvorsitzender Udo Andeé Schäfer und die Hattinger Landtagsabgeordnete Regina van Dinther vor. „Ein würdiger Preisträger. Schließlich leben und atmen wir durch die Kultur“, äußerte sich Schäfer, während van Dinther die guten Netzwerke der „Kuki“ lobte und anführte, dass man an ein gewisses Kulturverständnis herangeführt werden müsse und dies keinesfalls vom Himmel falle. „Sie haben sich dieser wichtigen Aufgabe gewidmet und hervorragende Arbeit geleistet“, sagte die Politikerin und ergänzte dies mit einem Grußwort des CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet. Bürgermeister Ullrich Winkelmann lobte den vor 20 Jahren gegründeten Verein als „unendlich wichtige Initiative“ und zitierte den Philosophen Platon: „Kunst ist der Sieg der Überzeugung über die Gewalt.“ Das Stadtoberhaupt versprach: „Ich werde immer jemand sein, der weiß, dass Geld in diesem Bereich sehr gut angelegt ist.“

Amtsvorgänger Klaus Walterscheid betonte in seiner Laudatio unter anderem, die Kulturinitiative habe dazu beigetragen, auch Menschen, die sonst keinen Zugang zur Kunst gefunden hätten, aufzuzeigen, dass Kultur weit mehr als nur das reine Konsumieren ist und auch der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit diene.

Kuki-Vorsitzende Karin Hockamp freute sich über die Auszeichnung und erklärte, dass dieser Preis Bestätigung und zugleich Ansporn für die Zukunft sei. Allerdings überraschte die Kunstförderin auch mit kritischen Tönen und gab zu Verstehen, dass die hochtrabenden Zitate der Politiker nicht ein Hätscheln der Protagonisten bleiben dürften. „Diese Auszeichnung darf kein Freibrief sein, um weitere Kürzungen der Mittel vorzunehmen“, erklärte die Kuki-Frontfrau unmissverständlich und ergänzte: „Kunst und Kultur sind als Daseinsvorsorge zu begreifen, die angeboten werden müssen.“

Auch Kuki-Vereinsmitglied Udo Unterieser, von Beruf Glaskünstler, prangerte an, dass alte Kunstwerke mehr und mehr aus dem Stadtbild Sprockhövels verschwinden würden. In diesem Zusammenhang nannte er das Rathaus-Kunstwerk Karl Hellwig, die Kindergarten-Fassade in Schee sowie die künstlerischen Fenster des einstigen Sparkassen-Gebäudes in Haßlinghausen als Negativbeispiele.

Quelle: derwesten.de

© Regina van Dinther 2017