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Unter Frau Löhrmann kommt die Unterrichtsqualität weiter zu kurz

Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass viele der neu gegründeten Sekundar- und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen überwiegend im ländlichen Bereich entstehen – wie diese Woche mitgeteilt wurde. Schließlich war es oberstes Ziel des Schulkonsens‘ zwischen CDU, SPD und Grünen, ein wohnortnahes Schulangebot auf Dauer auch im ländlichen Raum zu erhalten. Bei aller Freude über die Schulneugründungen im Land darf die Unterrichtsqualität aber nicht vergessen werden. Frau Löhrmanns ewiges Mantra des längeren gemeinsamen Lernens bleibt hohl. Ob Frontalunterricht, Gruppenarbeit oder Einzelförderung: Es kommt entscheidend auf die Lehrerinnen und Lehrer an, die den Unterricht gestalten. Sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist die wichtigste Aufgabe der Schulpolitik. Hier tut Frau Löhrmann zu wenig.

Unnötige Bürokratie muss abgebaut werden. Die Lehrkräfte brauchen mehr pädagogische Freiheit. Stattdessen will die Schulministerin die Schulverwaltungsassistenten abbauen. Bei der wichtigen Schulsozialarbeit ruft sie nach dem Bund, anstatt selber die Verantwortung zu übernehmen. Und vor allem bei dem wichtigen Projekt der Inklusion lässt die Schulministerin die Beteiligten im Regen stehen. Sie schachert mit den Kommunen weiterhin ums Geld. Das ist unverantwortlich, denn bereits im August sollen die Schulen die Inklusion umsetzen. Leidtragende sind die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern.

© Regina van Dinther 2017