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Aus derwesten.de: Auf dem Ruhrtalradweg rollt der Erfolg

Wetter. Der Ruhrtalradweg ist eine einzige Erfolgsgeschichte, freuen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr. Im Hotel Elbschetal in Wengern sind sie zusammengekommen, damit die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird. In Wengern zeige sich, wie große Revierstädte und die kleinen Stadtteile im Umkreis voneinander profitieren, sagt Roland Mitschke, CDU-Fraktionschef im sogenannten Ruhrparlament. In Wengern gebe es aber auch Hinweise, was eine Stadt noch besser machen könne, spricht aus den Worten von Dirk Schmidt. Er ist Geschäftsführer der CDU-Fraktion im RVR - und Bürgermeisterkandidat der CDU für die Wahl am 22. September in Wetter.

Roland Mitschke sagt es ganz offen: Wetter ist der Ort des Treffens, „weil die CDU-Fraktion im RVR die Kandidatur von Dirk Schmidt ein Stück begleiten will“. Allerdings passen Ort und Thema. Die Bedeutung des Ruhrtalradweges für das Image und den Geldbeutel der Region hat die CDU schon früh erkannt. Und auch für den Bürgermeisterkandidaten gibt es einen ganz persönlichen Bezug: Seine Schwiegereltern würden gerne in Wetter eine Pension aufmachen, möglichst für Gäste mit dem Rad. Vorerst haben sie aber nur eine Wohnung gefunden und die dazu in Herdecke.

Welche Bedeutung der Ruhrtalradweg aktuell schon hat, konnte Roland Mitschke selbst erleben. Schon frühzeitig war er von Bochum aus angereist. „Da war das Haus Elbschetal noch voller Übernachtungsgäste. Viele haben sich mit dem Rad auf den Weg gemacht“. Uwe Kutzner steuert Zahlen bei: 150.000 Euro Übernachtungen in einem Jahr haben den Städten an der Ruhr im Schnitt 75,60 Euro Umsatz gebracht. 1,1 Millionen Tagesausflügler auf dem Ruhrtalradweg haben umgerechnet je 14,20 Euro in der Region gelassen, 9,30 Euro davon nur für die Gastronomie.

Das soll so bleiben und noch mehr werden. Dirk Schmidt „sieht die Stadt gefordert“: mit der Einrichtung von Ladestationen für Radfahrer mit zusätzlichem Elektroantrieb; mit einer besseren Ausschilderung von den Ortskernen zum Radweg und umgekehrt; mit einer Strategie, damit der Radfahrverkehr nicht künftig an Wengern vorbei führt, wenn die Trasse über die frühere Bahn und das Viadukt nächstes Jahr fertig ist.

Noch ein weiteres Thema spielte beim der Begegnung von örtlichen Politikern und RVR-Abgeordneten eine Rolle: Der Mangel an Gewerbeflächen auch und insbesondere im Ennepe-Ruhr-Kreis. „Es muss nicht jede Stadt für sich wurschteln“, warb Landtagsmitglied Regina van Dinther für noch mehr Denken in überörtlichen Dimensionen. Wichtigstes Ziel dabei: Die Arbeitsplätze sollen in der Region gehalten werden.

Quelle: www.derwesten.de

© Regina van Dinther 2017