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politischer Werdegang

1978 bin ich in die CDU in meinem Geburtsort Wetter Wengern eingetreten. Mein Schulfreund Ralph Näscher , jetziger CDU Vorsitzender dort hat mich aufgenommen.

Schnell wurde ich Vorsitzende der Jungen Union Wetter und organisierte jugendpolitische Aktionen von der Förderung der Jugendverbandsarbeit über Ausbildungsbörsen mit der heimischen Wirtschaft, zahlreichen Umweltaktionen und Unterstützung bei Fahrten meiner behinderten Freunde.

Ich lernte meinen späteren Mann kennen, er war Vorsitzender der Jungen Union Hattingen und so erweiterten wir dann unsere Kreise.

Acht Jahre lang war ich Kreisvorsitzende der JU Ennepe Ruhr, stellv. Bezirksvorsitzende der Jungen Union Ruhrgebiet und Beisitzern der Jungen Union Westfalen Lippe, später NRW.

Im letzten Landesvorstand der CDU Westfalen Lippe durfte ich unter Prof,Dr. Kurt Biedenkopf in die „große Politik“ hineinschnuppern.

1990 wurde dann zu einem sehr spannenden Jahr. Ich war mit Viktoria schwanger, es standen Landtagswahlen an und ich sollte als eine der wenigen weiblichen Kandidatinnen starten. Im Januar ging ich in den Mutterschutz, am 28.3. wurde Viktoria geboren, Wahlkampf mit Babybauch, und am 15 Mai, an meinem Geburtstag war ich jüngste Abgeordnete der Legislaturperiode und die erste junge Mutter der CDU Fraktion im Landtag von NRW

Als frauenpolitische Sprecherin durfte ich sofort ein Politikfeld bearbeiten, in dem die CDU dringend ein neues Profil benötigte. § 218, Schaffung von Kindergartenplätzen, Errichtung von Frauenhäuser, Frauenquoten für den öffentlichen Dienst, schlechte Weiterbildungs- und Aufstiegschancen von Frauen und ein Berufswahlverhalten der Mädchen das alles strukturell Schwierige noch verfestigte. Viele Themen waren Kampfthemen.

1990 wurde ich dann stellvertretende Vorsitzende der CDU Ruhrgebiet und bin das bis heute.

10 Jahre lang habe ich die CDU Hattingen als ihre Vorsitzende geführt. Die Menschen meiner Heimatstadt habe ich in vielen ihrer Aktivitäten unterstützen können.

Dann wurde ich vorgeschlagen Landesvorsitzende der CDU Frauen in NRW zu werden. Einen Landesverband mit 50 000 Mitgliedern zu führen, die Aktionen zu planen, Themen zu erarbeiten und diese als Forderungen auch durchzusetzen, das war schon eine Herausforderung. In einer Partei aber auch für die Teilhabe von Frauen an Ämtern und Mandaten kämpfen zu dürfen, erforderte manches Mal einen „Panzer“.

All diese Arbeit habe ich gern gemacht, ich werde immer ein politischer Mensch sein.

© Regina van Dinther 2017